Baden-Würt­tem­bergs Wirt­schaft sat­telt auf

29. April / Stutt­gart.
Über 100 Kom­mu­nen im Land bie­ten Unter­neh­men die Mög­lich­keit, beim STADTRADELN teil­zu­neh­men - Wer­bung für fahr­rad­freund­li­che Mobi­li­tät

Ab dem 1. Mai bis zum 30. Sep­tem­ber 2018 star­tet wie­der die Aktion „STADTRADELN“. „STADTRADELN“: Unter­neh­men moti­vie­ren ihre Mit­ar­bei­terIn­nen sich in den Sat­tel zu schwin­gen und Kilo­me­ter zu sam­meln. „Mel­den Sie Ihr Betriebs-STADTRADELN-Team an!“ ruft Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann, MdL, die Arbeit­ge­berIn­nen in Baden-Würt­tem­berg auf. „Es gibt keine effi­zi­en­tere und moder­nere Art der Fort­be­we­gung, die glei­cher­ma­ßen gut ist für Mensch und Umwelt. Rad­fah­ren bringt Schwung in den Tag, umgeht die Blech­la­wi­nen, die end­lose Park­platz­su­che und gibt Ihren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern auch ein Stück Fle­xi­bi­li­tät zurück.“ 

Die Platt­form „STADTRADELN“ wird seit 2017 vom Land geför­dert und bie­tet eine gute Gele­gen­heit, das Radeln im Rah­men einer Gemein­schafts­ak­tion zu erle­ben. 2018 kön­nen die Bür­gerIn­nen und ins­be­son­dere Berufs­pend­lerIn­nen in rund 120 Land­krei­sen, Städ­ten und Gemein­den in Baden-Würt­tem­berg beim „STADTRADELN“ mit­ma­chen. Im Vor­jahr enga­gier­ten sich 66 Kom­mu­nen. Der Trend zeigt klar: Die Aktion „STADTRA-DELN“ kommt an. Immer mehr Kom­mu­nen wol­len damit ein sicht­ba­res Zei­chen für nach­hal­tige Mobi­li­täts­et­zen. 

Beim „STADTRADELN“ sam­meln Teams in den ange­mel­de­ten Kom­mu­nen in einem Zeit­raum von drei Wochen beim All­tags­ra­deln Kilo­me­ter. Eine Aktion, die gerade für Arbeit-neh­merIn­nen ideal ist, da die Stre­cke zur Arbeit regel­mä­ßig zurück­ge­legt wird und somit kon­ti­nu­ier­lich auf das Kilo­me­ter­konto ein­zahlt. 

Die Vor­teile lie­gen für Her­mann auf der Hand: „Das Fahr­rad rich­tet sich nach dem Ter­min­plan sei­nes Fah­rers, steht nie im Stau und gibt einen mor­gend­li­chen Ener­gie­schub. Es lohnt sich also, das Rad täg­lich oder gele­gent­lich für die Fahrt zur Arbeit zu nut­zen.“ 

Unter­neh­men über das „STADTRADELN“ 
 

„Als Arbeit­ge­ber haben wir großes Inter­esse daran, dass unsere Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beim ‚STADTRADELN‘ teil­neh­men und auch im Anschluss an die Aktion das Fahr­rad als vor­teil­hafte Option im Auge behal­ten,“ so Dr. Jür­gen Zang­hel­lini, Geschäfts­füh­rer Finan­zen von SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG in Bruch­sal. „Denn das Fahr­rad­fah­ren ver­bes­sert nach­weis­lich die Gesund­heit. Darum ist das ‚STADTRADELN‘ ein fes­ter Bau­stein in unse­rem betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­na­ge­ment.“ 

„Neben den Vor­tei­len für die Gesund­heit stei­gert das Fahr­rad­fah­ren auch das all­ge­meine Wohl­be­fin­den und die Zufrie­den­heit – Fak­to­ren, die sich auch in der Arbeits­qua­li­tät und Pro­duk­ti­vi­tät wider­spie­geln,“ erläu­tert Dr. Joa­chim Schulz, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Aes­cu­lap AG in Tutt­lin­gen, der mit sei­nem Unter­neh­men beim „STADTRADELN“ teil­nimmt. Das „STADTRADELN“ ver­bin­det Nach­hal­tig­keit mit etwas Ange­neh­men, das Freude macht – ganz ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger. Zusätz­lich neh­men moderne Unter­neh­men so auch die Mög­lich­keit wahr einen Bei­trag zur Luf­trein­hal­tung zu leis­ten: „Indem wir das Fahr­rad­fah­ren in unse­rem Unter­neh­men för­dern, über­neh­men wir gleich­zei­tig Verant­wor­tung für die Umwelt,“ so Schulz wei­ter. 

„RadPENDLER BW“ 
 

In Baden-Würt­tem­berg gibt es im Rah­men des Wett­be­werbs „STADTRADELN“ mit „RadPENDLER BW“ eine lan­des­ei­gene Son­der­ka­te­go­rie, die sich spe­zi­ell an Men­schen rich­tet, die mit dem Rad zur Arbeit fah­ren. Den Arbeits­weg auf dem Rad zurück­zu­le­gen, lohnt sich also auch in die­ser Hin­sicht, denn als Aner­ken­nung des Lan­des erhal­ten die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner Über­ra­schungs­pa­kete und geld­werte Gut­scheine. 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung zum „STADTRADELN“ gibt es online unter: www.stadt­ra­deln.de