Unter­neh­men den­ken vor­aus: Rad­pen­deln hat Zukunft!

4. Sep­tem­ber. 
Ver­kehrs­mi­nis­ter Her­mann: „Zukunfts­wei­sen­des Mobi­li­täts­ma­na­ge­ment ist ein Wett­be­werbs­fak­tor“ 

Mit dem Fahr­rad zur Arbeit – viele Pend­ler in Baden-Würt­tem­berg tun das bereits. Und auch immer mehr Unter­neh­men erken­nen, dass es sich lohnt die Mit­ar­bei­ter zu einer nach­hal­ti­gen Fort­be­we­gung auf zwei Rädern zu moti­vie­ren. Die „Ini­tia­tive RadKULTUR“ des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums Baden-Würt­tem­berg unter­stützt daher Unter­neh­men mit indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stell­ten Akti­ons­pro­gram­men darin, ihre Rad­kul­tur zu stär­ken. Am 4. Sep­tem­ber 2018 haben sich die Koope­ra­ti­ons­un­ter­neh­men 2018 zu einer Dis­kus­si­ons­runde über Rad­ver­kehrs­för­de­rung aus Unter­neh­mer­sicht mit Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann, MdL, auf dem Werks­ge­lände der Aes­cu­lap GmbH getrof­fen. „Ein zukunfts­wei­sen­des Mobi­li­täts­ma­na­ge­ment ist für Unter­neh­men in der heu­ti­gen Zeit ein wich­ti­ger Wett­be­werbs­fak­tor. Alle gesell­schaft­li­chen Berei­che sind gefor­dert, Mobi­li­tät neu und vor­aus­schau­end zu den­ken und Verant­wor­tung zu über­neh­men. Unsere Koope­ra­ti­ons­un­ter­neh­men tuen dies bei­spiel­haft und ich hoffe, dass ihr Enga­ge­ment Schule macht“, so Ver­kehrs­mi­nis­ter Her­mann. 

Die SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG aus Bruch­sal, die Aes­cu­lap AG aus Tutt­lin­gen, die Flug­ha­fen Stutt­gart GmbH, die Unter­neh­men im Indus­trie­ge­biet Nord in Frei­burg sowie die Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen der Ini­tia­tive „Gemein­sam wei­ter­kom­men“ aus Bad Boll eint als dies­jäh­rige Koope­ra­ti­ons­part­ner der Ini­tia­tive der Anspruch, Vor­rei­ter für eine wirk­same und all­ge­gen­wär­tige Rad­kul­tur in ihren Unter­neh­men zu wer­den. 

Die Gründe, die Auf­merk­sam­keit und Neu­gier für das Fahr­rad zu stär­ken, lie­gen für Katja Wehr­stein, Senior Expert HR der Flug­ha­fen Stutt­gart GmbH, auf der Hand: „Das Fahr­rad­fah­ren för­dert nach­weis­lich die Gesund­heit unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Daher ist unser Gesund­heits­tag ein wich­ti­ger Bau­stein der Koope­ra­tion mit dem Ver­kehrs­mi­nis­te­rium. Gemein­sam mit der ‚Ini­tia­tive RadKULTUR‘ wer­den wir zu ver­schie­de­nen Gesund­heits­a­spek­ten des Rad­fah­rens infor­mie­ren und auch kleine Work­shops anbie­ten.“ Dr. Joa­chim Schulz, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Aes­cu­lap AG in Tutt­lin­gen, ist sicher. „Wer mit dem Fahr­rad fährt, leis­tet nicht nur einen akti­ven Bei­trag zu einer nach­hal­ti­gen, urba­nen Mobi­li­tät, son­dern auch zur eige­nen Gesund­heit. Und davon pro­fi­tiert natür­lich auch der Arbeit­ge­ber. Die Aktion ‚STADTRADELN‘, die wir gemein­sam mit der ‚Ini­tia­tive RadKULTUR‘ durch­füh­ren, bie­tet dabei einen guten Ein­stieg in das All­tags­pen­deln mit dem Rad." Anke Karsch, Lei­te­rin Per­so­nal und Orga­ni­sa­tio­nent­wick­lung und Dri­veA­ca­demy bei SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG in Bruch­sal ergänzt: „Eigene posi­tive Erleb­nisse auf dem indi­vi­du­el­len Weg zum Arbeits­platz sind die bes­ten Argu­mente. Des­halb ist es uns wich­tig, in der Koope­ra­tion mit der ‚Ini­tia­tive RadKULTUR‘ mög­lichst viele unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zum Rad­fah­ren zu moti­vie­ren. So über­neh­men wir als Unter­neh­men gleich­zei­tig Verant­wor­tung für die Umwelt und den Kli­ma­schutz und auch für die Gesund­heit unse­rer Mit­ar­bei­ter.“ 

Neben der Unter­stüt­zung bei kon­kre­ten Aktio­nen beglei­tet die „Ini­tia­tive RadKULTUR“ ihre Part­ner auch beim Auf­bau eines über­grei­fen­den Netz­werks: „Wir ver­spre­chen uns durch den Aus­tausch zwi­schen Kom­mune, Ver­kehrs­pla­nung, den betei­lig­ten Betrie­ben und der Öffent­lich­keit, dass die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur opti­miert wird, sodass unser Stand­ort mit­tel­fris­tig bes­ser mit dem Fahr­rad erreich­bar ist“ erklärt Car­men Ket­terl, Nach­hal­tig­keits­ma­na­ge­ment­be­auf­trage der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie Bad Boll und Mit­glied der Ini­tia­tive „Gemein­sam wei­ter­kom­men“ in Bad Boll. Die­ser Sprung zur Pro­fes­sio­na­li­sie­rung wird auch beim Part­ner in Frei­burg deut­lich: „Wir sichern und vers­te­ti­gen in der Koope­ra­tion mit der Ini­tia­tive unsere Mit­mach­ak­tion ‚In­dus­trier­ad­ler‘, mit der wir noch mehr Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer im Indus­trie­ge­biet zum Fahr­rad­fah­ren moti­vie­ren möch­ten. Die posi­ti­ven Effekte, wie z.B. die CO2-Ein­spa­rung oder der Auf­bau eines Netz­wer­kes von Ver­tre­tern von acht Unter­neh­men im Indus­trie­ge­biet, wer­den dabei für alle Unter­neh­men spür­bar und es ent­steht ein tol­les Gemein­schafts­ge­fühl“, führt Daniela Ull­rich, stell­ver­tre­tende Betriebs­rats­vor­sit­zende der bade­nova AG & Co KG aus dem Indus­trie­ge­biet Nord in Frei­burg aus.