STADTRADELN 2020: Minis­ter Her­mann ruft zur Radak­tionauf – Land för­dert Teil­nahme

04. März.
Anmel­dun­gen für Kom­mu­nen ab 9. März mög­lich – Neue Ser­vice­stelle der Ini­tia­tive RadKULTUR unter­stützt bei Anmel­dung und Umset­zung vor Ort

„Gemein­sam für mehr Rad­ver­kehr und eine kli­maf­reund­li­che Mobi­li­tät in unse­ren Städ­ten und Gemein­den“ – mit die­sen Wor­ten hat Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann MdL die dies­jäh­rige STADTRADELN-Sai­son ein­ge­läu­tet. Für den Wett­be­werb des Klima-Bünd­nis kön­nen sich Kom­mu­nen ab dem 9. März unter www.stadt­ra­deln.de/home anmel­den. Das Land über­nimmt die Teil­nah­me­ge­büh­ren, wel­che für Kom­mu­nen anfal­len. Die Ini­tia­tive RadKULTUR unter­stützt den Wett­be­werb mit einer eigens ein­ge­rich­te­ten Ser­vice­stelle, wie sie ges­tern (3. März) auf einer Ver­an­stal­tung zum STADTRADELN in Ess­lin­gen mit­teilte.

Beim STADTRADELN rückt das Fahr­rad als Fort­be­we­gungs­mit­tel im All­tag in den Fokus. Es geht darum, 21 Tage lang mög­lichst viele All­tags­wege kli­maf­reund­lich mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen. Teil­neh­men kann jede und jeder: der pas­sio­nierte Rad­ler wie auch Men­schen, die sel­ten mit dem Rad unter­wegs sind. Jeder Kilo­me­ter zählt – erst recht, wenn dafür das Auto ste­hen gelas­sen wird. Seit 2017 koope­rie­ren die Lan­des-Ini­tia­tive RadKULTUR und das Klima-Bünd­nis beim STADTRADELN.

Minis­ter Her­mann sagte: „Der Akti­ons­wett­be­werb STADTRADELN schafft es jedes Jahr aufs Neue, zehn­tau­sende Men­schen in Baden-Würt­tem­berg dazu zu moti­vie­ren, gemein­sam Mil­lio­nen von Kilo­me­tern im All­tag auf dem Fahr­rad zurück zu legen. Das tut der eige­nen Gesund­heit und dem Klima gut, wenn das Rad­fah­ren die Auto­fahrt ersetzt. Des­halb unter­stützt das Ver­kehrs­mi­nis­te­rium Baden-Würt­tem­berg die Aktion seit 2017. Wir stel­len Kom­mu­nen För­der­gel­der für die Teil­nah­me­ge­büh­ren bereit und geben ihnen damit einen wei­te­ren Anreiz, am STADTRADELN teil­zu­neh­men und ihre Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort für den akti­ven Kli­ma­schutz zu moti­vie­ren.“

RadKULTUR unter­stützt STADTRADELN mit Ser­vice­stelle

Die RadKULTUR unter­stützt auch in die­sem Jahr wie­der Kom­mu­nen bei der Umset­zung vor Ort. Erst­ma­lig gibt es eine Ser­vice­stelle der RadKULTUR, die zen­tra­ler Ansprech­part­ner für Teil­nah­me­wil­lige ist. Hier erhal­ten Kom­mu­nen Infor­ma­tio­nen, wie die RadKULTUR die Teil­nah­me­ge­büh­ren der Kom­mu­nen för­dert. Zudem kön­nen sich die teil­neh­men­den Kom­mu­nen bera­ten las­sen, wie das STADTRADELN vor Ort am bes­ten umge­setzt wer­den kann und wie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Unter­neh­men und Schu­len zur Teil­nahme moti­viert wer­den. Die Ser­vice­stelle ist unter stadt­ra­deln (at) rad­kul­tur-bw.dezu errei­chen.

Lan­des­ziel 2020: Bun­des­weit mit den meis­ten Kom­mu­nen und Rad­ler am Start

In Baden-Würt­tem­berg haben beim STADTRADELN im Jahr 2019 bereits über 54.000 Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer aus 211 Kom­mu­nen mehr als 11,7 Mil­lio­nen Rad­ki­lo­me­ter gesam­melt. Im Jahr 2020 möchte Baden-Würt­tem­berg die­ses Ergeb­nis wei­ter stei­gern und im Ver­gleich aller Bun­des­län­der ganz vorne lan­den, so lau­tet die Ansage von Ver­kehrs­mi­nis­ter Her­mann.

Minis­ter Her­mann: „Wir stel­len uns in 2020 der Her­aus­for­de­rung, nicht nur an unse­ren STADTRADELN-Erfolg von 2019 anzu­knüp­fen, son­dern noch einen drauf zu set­zen. In 2020 wol­len wir es beim STADTRADELN an die Bun­dess­pitze schaf­fen – und zwar mit den meis­ten teil­neh­men­den Kom­mu­nen und den meis­ten akti­ven Rad­le­rin­nen und Rad­lern. Das schaf­fen wir nur mit ver­ein­ten Kräf­ten aus moti­vier­ten All­tags­r­ad­ler – egal ob auf dem Weg zum Bäcker, zum Super­markt, zur Schule oder zur Arbeits­stätte.“

Unter­neh­men und Rad­pend­ler ste­hen im Mit­tel­punkt

Dass vor allem Unter­neh­men und ihre Beleg­schaf­ten eine wich­tige Ziel­gruppe sind – dar­über waren sich mehr als 40 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Kom­mu­nen und des Lan­des einig, die sich am 3. März in Ess­lin­gen auf Ein­la­dung der Ini­tia­tive RadKULTUR über ihre Erfah­run­gen mit dem STADTRADELN aus­ge­tauscht haben.

Die Teil­nahme am STADTRADELN ist für viele Unter­neh­men der Ein­stieg in die betriebs­ei­gene Kom­mu­ni­ka­tion zum Thema Mobi­li­täts­ma­na­ge­ment im Unter­neh­men und zur Stär­kung des Rad­ver­kehrs. Dies unter­stützt das Minis­te­rium für Ver­kehr und legt des­halb den Fokus für das STADTRADELN 2020 erneut auf die Rad­pend­le­rin­nen und Rad­pend­ler. Bereits 2019 haben sich viele Unter­neh­men aus Baden-Würt­tem­berg am STADTRADELN betei­ligt und so ein star­kes Zei­chen für mehr Kli­ma­schutz gesetzt.

Unter­neh­men pro­fi­tie­ren mit ihrer Teil­nahme ver­schie­dent­lich: Mit der Teil­nahme am STADTRADELN enga­gie­ren sich Unter­neh­men für den Kli­ma­schutz. Zudem sind Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die den Weg zur Arbeit mit dem Fahr­rad zurück­le­gen, sel­te­ner krank und errei­chen ihren Arbeits­platz ent­spann­ter.

Die RadKULTUR berät Unter­neh­men bei der Umset­zung des Wett­be­werbs und infor­miert über ihre Inter­netseite unterwww.rad­kul­tur-bw.de/unter­neh­men