STADT­RA­DELN 2020 ver­län­gert Akti­ons­zeit­raum bis Okto­ber

16. April.
Minis­ter Her­mann „Kom­mu­nen sol­len STADT­RA­DELN in den Spät­som­mer 
oder Herbst ver­schie­ben“

Home-Office, Kurz­a­r­beit und mensch­li­che Distanz. Die Corona-Pan­de­mie wirkt sich mas­siv auf das all­täg­li­che Leben aus, Pri­o­ri­tä­ten ver­schie­ben sich. Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann MdL ruft daher die Kom­mu­nen Baden-Würt­tem­bergs auf, ihren STADT­RA­DELN-Zeit­raum der aktu­el­len Lage anzu­pas­sen und zu ver­schie­ben. Dafür hat das Klima-Bünd­nis, Initi­a­tor und Orga­ni­sa­tor des STADT­RA­DELN, den Kam­pa­gnen­zeit­raum für das STADT­RA­DELN 2020 auf­grund der Corona-Pan­de­mie um einen Monat bis 31. Okto­ber ver­län­gert. „Nut­zen Sie den zusätz­li­chen Spiel­raum bei der Pla­nung für das STADT­RA­DELN in Ihrer Kom­mune“, so Her­mann. „Trotz der der­zeit schwie­ri­gen Situa­tion liegt uns das STADT­RA­DELN am Her­zen. Wenn die Kon­takt­sperre gelo­ckert wer­den kann und wie­der mehr Men­schen an ihrem Arbeits­platz arbei­ten, dann ist STADT­RA­DELN ange­sagt. Denn Rad­fah­ren ist gleich drei­fach gesund: Es stärkt Kreis­lauf und Fit­ness, es ent­las­tet die Luft von Abgasen und es bie­tet wenig Anste­ckungs­ge­fahr.“

Die Teil­nahme am STADT­RA­DELN, bei dem Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an 21 auf­ein­an­der fol­gen­den Tagen All­tags­wege mit dem Fahr­rad zurück­le­gen und Kilo­me­ter sam­meln, ist in die­sem Jahr zwi­schen 1. Mai und 31. Okto­ber mög­lich. Im Rah­men der Initia­tive Rad­KUL­TUR för­dert das Minis­te­rium für Ver­kehr die Teil­nah­me­ge­büh­ren für Kom­mu­nen. 215 Kom­mu­nen haben sich bereits ange­mel­det, im Vor­jahr waren es ins­ge­samt 213. Die wei­te­ren Kom­mu­nen im Land wer­den ermun­tert, sich eben­falls anzu­schlie­ßen.

Minis­ter Her­mann: „Das STADT­RA­DELN ist eine wich­tige Aktion für das Klima und die Ver­kehrs­wende. In die­sem Jahr kom­men aber noch wei­tere Gründe hinzu, das Fahr­rad­fah­ren in den Kom­mu­nen zu stär­ken. Wer Fahr­rad fährt, stärkt die Immu­n­ab­wehr und die Lun­gen. Und für ein gemein­sa­mes Ziel in die Pedale zu tre­ten, erzeugt ein Gemein­schafts­ge­fühl, das der Gesell­schaft jetzt beson­ders gut­tut.“

Kom­mu­nen legen indi­vi­du­ell fest, wann genau sie für drei Wochen am Stück beim STADT­RA­DELN teil­neh­men wol­len. Bereits ange­mel­dete Kom­mu­nen kön­nen ihren Akti­ons­zeit­raum unkom­pli­ziert auf den Som­mer bzw. Herbst ver­schie­ben. In Kom­mu­nen, die das erwei­terte Akti­ons­zeit­fens­ter nut­zen, kön­nen die Men­schen über die Som­mer­fe­rien hin­aus auf den Wegen zur Arbeit, Schule oder Aus­bil­dungs­stätte Fahr­rad­ki­lo­me­ter sam­meln. Mit der Son­der­ka­te­go­rie Rad­PEND­LER spricht Baden-Würt­tem­berg ins­be­son­dere diese Ziel­gruppe an.

Anmel­dun­gen für das STADT­RA­DELN sind unter www.stadt­ra­deln.de/anmel­den mög­lich. Das Land über­nimmt die Teil­nah­me­ge­büh­ren der Kom­mu­nen. Über die neue Ser­vice­stelle der Initia­tive Rad­KUL­TUR wer­den Kom­mu­nen und Unter­neh­men bei der Pla­nung und Durch­füh­rung des STADT­RA­DELN unter­stützt.