STADT­RA­DELN in Baden-Würt­tem­berg mit Rekord­er­geb­nis

22. Dezem­ber.
Rie­sige Moti­va­tion für das Fahr­rad­fah­ren im Land: Men­schen aus 350 Kom­mu­nen erra­deln über 23 Mil­li­o­nen Kilo­me­ter

Das Ergeb­nis des dies­jäh­ri­gen STADT­RA­DELN-Wett­be­werbs, geför­dert von der Initia­tive Rad­KUL­TUR, zeigt: Die Begeis­te­rung der Men­schen in Baden-Würt­tem­berg für das Fahr­rad­fah­ren ist im bun­des­wei­ten Ver­gleich nicht zu über­tref­fen. 350 Kom­mu­nen im Land haben in die­sem Jahr am STADT­RA­DELN teil­ge­nom­men, davon 138 zum ers­ten Mal. Damit belegt Baden-Würt­tem­berg gleich in drei­fa­cher Hin­sicht den Spit­zen­platz: Bei der Anzahl der teil­neh­men­den Kom­mu­nen, den zurück­ge­leg­ten Kilo­me­tern pro Ein­woh­ne­rin oder Ein­woh­ner und dem Anteil der aktiv Radeln­den pro Ein­woh­ner­zahl. Über 23 Mil­li­o­nen Kilo­me­ter haben die Teil­neh­men­den erfasst, das ent­spricht im Ver­gleich zum Vor­jahr (11,74 Mil­li­o­nen) einer Stei­ge­rung um fast 100 Pro­zent. 3.400 Ton­nen CO2 konn­ten so ver­mie­den wer­den. Die meis­ten Kilo­me­ter pro Ein­woh­ner leg­ten die Teil­neh­men­den in Alts­hau­sen im Land­kreis Ravens­burg zurück, die meis­ten Kilo­me­ter abso­lut sam­melte der Orte­n­au­kreis.

Bei der Aktion des Klima-Bünd­nis­ses schlos­sen sich Pri­vat­per­so­nen sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Fir­men, Ver­ei­nen, Ver­bän­den, Insti­tu­ti­o­nen, Kul­tur­ein­rich­tun­gen, Ämtern und (Hoch‐)Schu­len zu Teams zusam­men, um mög­lichst viele Kilo­me­ter zu sam­meln. Drei Wochen lang nutz­ten sie Fahr­rä­der und Pede­lecs für All­tags­wege und über­zeug­ten sich davon, dass Rad­pen­deln Spaß macht, gesund ist, und außer­dem eine kos­ten­güns­tige und kli­maf­reund­li­che Alter­na­tive ist. Die Aktion ermög­lichte in die­sem Jahr trotz Kon­takt­be­schrän­kun­gen und Abstands­re­geln einen Wett­streit mit ande­ren Teil­neh­men­den und ein Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl in den Teams – ein Ange­bot, das gerne ange­nom­men wurde.

Rund 100.000 Rad­be­geis­terte in Baden-Würt­tem­berg im Ein­satz

Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann MdL: „Fast 100.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer, mehr als 23 Mil­li­o­nen Kilo­me­ter: Das ist bei­nahe eine Ver­dopp­lung zum Vor­jahr und ein­fach groß­ar­tig! Im Ver­gleich aller Bun­des­län­der sind die Men­schen in Baden-Würt­tem­berg in meh­re­ren Kate­go­rien an die Spitze gera­delt. Bei so viel Begeis­te­rung für das Rad­fah­ren för­dern wir als Land über die Initia­tive Rad­KUL­TUR gerne das STADT­RA­DELN.“

98.715 Radelnde (plus 81 Pro­zent im Ver­gleich zu 2019, damals 54.488) gin­gen beim STADT­RA­DELN 2020 in Baden-Würt­tem­berg an den Start, Teams aus 1.480 Unter­neh­men waren dabei. Das fahr­ra­dak­tivste Kom­mu­nal­pa­r­la­ment stammt in die­sem Jahr aus Eschel­bronn im Rhein-Neckar-Kreis. In der Kate­go­rie „Rad­PEND­LER BW“ gibt es in die­sem Jahr fol­gende Aus­zeich­nun­gen: Das größte Team stellte das Otto-Hahn-Gym­na­sium Tutt­lin­gen (597 Per­so­nen), das fahr­ra­dak­tivste Team waren die „Power Cycler RSG Güg­lin­gen“ (2.278,6 Kilo­me­ter pro Team­mit­glied) und die meis­ten Kilo­me­ter pro Ein­zel­per­son trug Andreas Eisen­hardt aus Bad Säckin­gen bei (4.430,6 Kilo­me­ter).

Gesund­heit und Kli­ma­schutz stan­den im Vor­der­grund

Auch die Lan­des­mi­nis­te­rien tra­ten erst­mals mit einem eige­nen Team an und sicher­ten sich Platz 1 in der Aus­wer­tung für die Stadt Stutt­gart.

Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann, der eben­falls zahl­rei­che Kilo­me­ter bei­steu­erte: „Der Erfolg beim STADT­RA­DELN zeigt in die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Jahr ein­mal mehr: Das Fahr­rad ist das Ver­kehrs­mit­tel der Stunde. Herz­li­chen Glü­ck­wunsch an die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner in den ver­schie­de­nen Kate­go­rien. In die­ser schwie­ri­gen Zeit haben so viele Men­schen das STADT­RA­DELN genutzt, um für ihre All­tags­wege auf das Rad zu stei­gen. Gemein­sam haben wir erlebt, wie viel Spaß es machen kann, im All­tag etwas für den Kli­ma­schutz zu tun und dabei fit und gesund zu blei­ben. Mein Tipp: unbe­dingt wei­ter­ma­chen, auch nach dem STADT­RA­DELN. Ich freue mich auf das Jahr 2021, in dem das Land die Aktion wie­der för­dern wird. Zusam­men mit den wei­te­ren Mit­mach­ak­ti­o­nen wer­den wir alle gemein­sam die Erfolgs­ge­schichte der Initia­tive Rad­KUL­TUR fort­s­chrei­ben.“