Mit dem Rad mobil in allen Lebens­la­gen 

 

Baden-Würt­tem­berg: Ini­tia­ti­ven unter­stüt­zen den Umgang mit dem Fahr­rad

(djd). Rad­fah­ren dient nicht nur der rei­nen Fort­be­we­gung - es kann für man­che Men­schen auch eine unkom­pli­zierte Mög­lich­keit sein, am öffent­li­chen Leben teil­zu­ha­ben. Und zwar ganz unab­hän­gig von Alter, Geschlecht, kul­tu­rel­ler Prä­gung oder dem sozia­len Hin­ter­grund. Zahl­rei­che Ini­tia­ti­ven in Baden-Würt­tem­berg unter­stüt­zen auch des­halb tat­kräf­tig das Rad­fah­ren.

- Gerade für ältere Men­schen oder Men­schen mit Behin­de­run­gen wird Fahr­rad­fah­ren dank tech­ni­schem Fort­schritt wie dem Elek­tro­mo­tor und spe­zi­ell an die Bedürf­nisse ange­pass­ten Model­len immer attrak­ti­ver. Um den Umgang mit den neuen Ange­bo­ten zu schu­len, wer­den an vie­len Orten Fahr­rad­kurse spe­zi­ell für Senio­ren ange­bo­ten. Mehr Infor­ma­tio­nen bie­tet die Ini­tia­tive RadKULTUR (www.rad­kul­tur-bw.de) des Minis­te­ri­ums für Ver­kehr Baden-Würt­tem­berg.

- Viele Fahr­rä­der wur­den in letz­ter Zeit für Flücht­linge gespen­det, doch oft müs­sen sie durch Repa­ra­tu­ren erst wie­der fahr­taug­lich gemacht wer­den. Tho­mas Pla­ge­mann enga­giert sich in sei­ner Fahr­rad-Selbst­hilfe-Werk­statt in Stutt­gart-Plie­nin­gen auf ganz prak­ti­sche Weise: Gemein­sam mit Flücht­lin­gen macht er die defek­ten Draht­esel wie­der ver­kehrs­taug­lich. Das Wich­tigste ist ihm die Ver­mitt­lung von tech­ni­schem Know-how und die Hilfe zur Selbst­hilfe. Mehr unter: www.fluecht­lings­hilfe-bw.de

- Die Ini­tia­tive Bike Bridge Frei­burg des ADFC Frei­burg rich­tet sich spe­zi­ell an geflüch­tete Frauen. Viele von ihnen konn­ten sich aus unter­schied­lichs­ten Grün­den in ihren Her­kunfts­län­dern nie mit dem Fahr­rad­fah­ren ver­traut machen. In den Kur­sen der Fahr­rad­schule wird der Umgang mit dem Fahr­rad geübt und es wer­den Ver­kehrs­re­geln ver­mit­telt. Mehr dazu: www.adfc-bw.de

- Die Rad­sta­tion Kirch­heim bie­tet Pend­lern nicht nur die Mög­lich­keit, ihr Rad bewacht und wet­ter­ge­schützt 24 Stun­den täg­lich unter­zu­stel­len, son­dern über­nimmt auch die War­tung und Pflege wäh­rend der Abwe­sen­heit. Die Repa­ra­tur wird unter pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung von arbeits­su­chen­den Men­schen über­nom­men, die so wie­der einen Weg in die Arbeits­welt fin­den. Die Rad­sta­tion bie­tet zudem den RadCHECK der Ini­tia­tive RadKULTUR an. Mehr erfah­ren: www.ebi-ess­lin­gen.de

Info­kas­ten

Pas­sende Fahr­rä­der für ver­schie­dene Lebens­la­gen

(djd). Cle­vere Kon­struk­tio­nen ermög­li­chen es auch Men­schen mit Ein­schrän­kun­gen mobil zu sein. Ein Hand­fahr­rad etwa bie­tet enorme Erleich­te­rung, wenn die Beine nicht mehr bewegt wer­den kön­nen. Das Drei­rad hilft Men­schen, deren Gleich­ge­wichts­sinn ein­ge­schränkt ist. Auf Fahr­rä­dern mit tie­fem Ein­stieg wie­derum lässt sich leich­ter Auf- und Abs­tei­gen. Elek­tro­fahr­rä­der schließ­lich wer­den immer belieb­ter in der Alters­gruppe 60plus. Mehr Infor­ma­tio­nen rund ums Rad­fah­ren: www.rad­kul­tur-bw.de.